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Avira verweigert Update - Fehler in WinInet-Bibliothek

Mal wieder so ein Fehler, der einen verrückt werden lässt. Und am Ende ist man selbst schuld. :-( Aber dazu gleich mehr.

Der Fehler tritt auf, wenn man den Virenscanner Avira updaten will. Dazu ruft man das Update auf oder es wird einem sogar vom Programm selbst empfohlen und wartet. Aber es tut sicht nichts - gar nichts!

Wenn man dann in den Report reinschaut sieht man folgende Fehlermeldung des öfteren:

Innerhalb der WinINet- Bibliothek ist ein Fehler aufgetreten.

Nach langer Suche und dem schlimmen Verdacht, ich könnte mir mal wieder einen Schädling eingefangen haben, wurde ich über Umwege fündig. Dieser Artikel hat mich drauf gebracht:

http://forum.avira.de/wbb/index.php?page=Thread&postID=758994

Es lag an meinen Proxy-Einstellungen! Nein, nicht die in Avira, sondern in denen vom Internet Explorer, die gleichzeitig auch die vom gesamten Windows-System sind! Also schnell unter Systemsteuerung -> Interneteinstellungen -> Verbindungen -> Proxy den Proxy aus- bzw. umgestellt und BINGO - alles läuft wieder!

Nur für den Fall, daß mal wieder jemand das gleiche Problem hat. Erstmal kurz in die Proxy-Konfiguration reinschauen - das spart eine Menge Ärger!

In diesem Sinne bis bald.

Angelegt von Janko Sat, 09 Jan 2010 23:20:00 GMT


Windows XP (sp2) auf eine SATA Festplatte umziehen/migrieren

Ja, ich gebe zu: Ich hatte mir das alles ganz einfach vorgestellt.
Nachdem die alte IDE-Festplatte die Grätsche gemacht hat und das Mainboard (ASUS A7V600) einen SATA-Controller onboard hat, habe ich einfach eine neue Samsung SATA-2 Festplatte mit 750GB besorgt. Ich hab also die Platte angeschlossen und den Rechner gestartet. Es tat sich nichts - der Controller meldete immer, es sei keine Platte vorhanden. Auch nachdem ich die Platte auf den Modus mit 150 MB/s gejumpert hatte, war keine Besserung in Sicht.

Dann folgten einige Versuche, es doch noch zum Laufen zu bekommen - leider vergebens. So hat weder ein BIOS-Update noch ein Update des SATA-Controller-ROMs etwas geholfen. Die Situation blieb unverändert. Im Übrigen habe ich natürlich vorher die SATA-Platte mittels USB-Adapter an einen anderen Rechner angeschlossen um auszuschließen, daß die neue Platte defekt ist und um die Betriebsysteme von einer anderen Platte zu spiegeln.

Meine - zugegeben etwas pragmatische - Lösung bestand darin einen SATA-Controller für einen PCI-Anschluss zu besorgen. Der günstigste, den ich auf die schnelle bekommen habe, ist der Adaptec AAR-1210SA (ca. 40 Euro). Also wieder Rechner auf, den Controller eingebaut und die SATA-Platte direkt an den neuen Controller angeschlossen.
Und siehe da:

Die Platte wurde auf Anhieb gefunden. Auch der Bootloader GRUB wurde direkt ausgeführt. Leider endete die Erfolgsstory erst einmal hier.
Denn die einzelnen Betriebssysteme (Windows XP und Ubuntu 8.04) fuhren nicht hoch. Wenn ich Windows ausgewählt habe, machte die Kiste direkt einen Reboot. Bei Linux landete ich wenigstens im Boot-Image. Wie sich herausstellte, war Ubuntu eigentlich völlig zufrieden mit der neuen Platte, nur war im GRUB die Root-Partition nicht mit /dev/hd** angegeben sondern mit UUID=…
Eine kleine Änderung auf die richtige Partition brachte sofort Besserung (auch wenn mich das ganze ca. 1 1/2 h gekostet hat)

Aber zurück zum eigentlichen Problem: Windows wollte ums Verrecken nicht booten.

Im Nachhinein betrachtet gab es im wesentlichen 2 Probleme:

  1. Windows hat keinen Treiber für den SATA-Controller und kann deshalb die Platte überhaupt nicht finden und ansprechen.
  2. Während der Installation dieser Treiber weist Windows der Platte einen Laufwerksbuchstaben zu und aus mir nicht bekannten Gründen führt das dazu, daß es nicht von der SATA-Platte booten kann, nachdem das Windows darauf gespiegelt wurde.

Diese beiden Probleme mussten also gelöst werden. Das erste konnte ich mit einem Treiber erschlagen, der mit dem Controller geliefert wurde. Also eine alte IDE-Platte mit dem Windows drauf in das System gehängt, davon gebootet und nachdem Windows den neuen Controller gefunden hatte, die Treiber installiert. An dieser Stelle dachte ich, ich hätte es geschafft. Dem war leider nicht so, denn das zweite Problem tauchte dann sofort auf.

Die Lösung für das zweite Problem bestand darin, die Laufwerksbuchstaben von Hand zu ändern. Dazu muss man in die Registry von Windows rein (Start -> Ausführen -> regedit) und dort den Ordner HKEY_LOCAL_MASCHINE -> SYSTEM -> MountedDevices suchen. Dort finden sich die Einträge für Laufwerke. Ich habe also den Inhalt von Laufwerk E (das war in meinem Fall die Systempartition auf der SATA-Platte) kopiert und in den Eintrag für Laufwerk C reinkopiert.
An dieser Stelle kann ich nur empfehlen etwaige andere Laufwerke gleich mit umzubennen, denn sonst funktionieren manchen Anwendungen nicht.

Jetzt bootet der Rechner auch direkt von der SATA-Platte und startet Windows XP Service Pack 2 ohne Probleme. Leider ist die Performance nicht viel besser als bei der IDE-Platte, aber damit kann ich leben. ;)

Eine Anmerkung noch zu Programmen, die eine Aktivierung brauchen (Microsoft Office, iTunes, Adobe Photoshop, Adobe Creative Suite etc). Ich muss alle diese Programme jetzt nochmal neu aktivieren, denn irgendwo während dieser ganzen Aktion ist wohl was verändert worden, daß die Software annehmen lässt, sich befände sich jetzt auf einer anderen Hardware. Ok, die Festplatte ist ja auch wirklich neu. ;) Warum Windows da mitgemacht hat und nicht auch neu aktiviert werden will, weiß ich nicht.

Ich hoffe, daß dies irgendwem mal eine Hilfe sein kann, denn ich habe mir über Google und Co einen Wolf gesucht auf der Suche nach einer möglichen Lösung.
In diesem Sinne: Viel Glück allen, die ähnliches versuchen! ;)

Gefunden habe ich die Lösung hier:
http://newsarchiv.tugraz.at/browse/tu-graz.betriebssysteme.windows/msg02721.html

Vielen Dank dafür an Markus, der wohl an der TU Graz studiert.

Angelegt von Janko Sun, 20 Jul 2008 16:54:00 GMT