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Dateiliste in TYPO3 aktivieren

Diesen kleinen Tipp habe ich erst nach langer Suche aufgetan und möchte die Mühe vielleicht jemanden ersparen.

Es geht um den Dateimanager im Backend von Typo3. In alten Versionen war der immer als Teil der Standard-Komponenten installiert und aktiviert. In der Version, die ich momentan verwende (4.5.2) ist das leider nicht mehr der Fall, weil die Funktion als Extension ausgelagert wurde. :-(

Abhilfe kann man mithilfe des Extension Managers schaffen:

Extension Manager aufmachen -> oben im Auswahl-Feld "Extension Manager" auswählen -> nach "filelist" suchen -> Extension installieren.

Das wars schon. Zumindest der Admin kann jetzt auf die Liste zugreifen. Bei den anderen Usern muss man noch schnell das Häkchen in den Berechtigungen setzen, dann klappts auch mit dem Nachbarn. ;)

Ok - soviel dazu. Jetzt kommt noch die Berechtigungs-Arie auf der Dateisystem-Ebene dran. ;)

Angelegt von Janko Fri, 16 Dec 2011 16:10:00 GMT


Bedeutung der Maßzahlen in top

Das Tool "top" ist für die Kommandozeile unter Linux und zeigt an, wo gerade welche Ressourcen verbraucht werden, also Prozessorzyklen, Speicher etc.

Die manchmal etwas kryptischen Bezeichnungen hier kurz erklärt:

us

us Prozentsatz an cpu-zyklen für Prozesse in user-mode
sy Prozesse im kernel-mode
ni nice time
id idle time (cpu)
wa CPU wartet auf externe Operationen (z.B. IO)
hi hard interrupts
si soft interrupts

 

Angelegt von Janko Sun, 23 Oct 2011 16:05:00 GMT


Chrome und WebGL für Bodybrowser / Google Body auf Win XP

Es ist ein wunderbares Projekt für alle, die sich mal mit der menschlichen Anatomie rumgequält haben. Ich gehöre auch zu diesen Menschen und fand es immer schade, das es keinen 3D-Anatomie-Atlas gibt und man sich aus den Zeichnungen von Netter oder den mittlerweile zumindest digital bearbeiteten Anatomie-Darstellungen in Prometheus und Co. alles raussuchen und zusammenpuzzeln muss.

Aber wie so oft in unserem Technologie-Zeitalter: Google to the rescue! ;)

Die Jungs bei Google haben den Bodybrowser entwickelt - einen interaktiven 3D Anatomie-Atlas. Man kann schichtweise Knochen, Weichteile (u.a. Nerven), Muskeln oder Gefäße ein- und ausblenden. Wirklich ein super Tool, wenn man sich mal wieder anschauen möchte, wie die Gefäße im Abdomen von der Aorta abgehen oder so.
Deshalb sei der Google Bodybrowser jedem empfohlen, der sich für Anatomie interessiert.

Leider funktioniert das Programm nur mit einem Browser, der WebGL unterstützt. Anfänglich hatte ich mit Chrome (dem Browser von Google) keine Probleme. Doch in den neueren Versionen funktionierte es dann nicht mehr. Es liegt wohl daran, daß ich - wie sehr sehr viele andere - immer noch Windows XP benutze. ;)

Es gibt einen kleinen Workaround, damit es doch funktioniert. Dafür muss man Chrome sagen, daß es die Blacklist der nicht unterstüzten Systeme ignorieren soll. Das macht man mit folgendem Befehl:

Chrome --ignore-gpu-blacklist

Am einfachsten geht man auf Start -> Ausführen und trägt diesen Befehl dort ein. Dann startet Chrome und man kann den Bodybrowser ohne Probleme benutzen. Zumindest hat es bei mir ohne Probleme funktioniert, ich kann leider nicht für andere Benutzer / Systeme sprechen.

In diesem Sinne: viel Spaß oder vielleicht auch endlich mal ein bisschen Spaß beim Anatomie-Lernen! ;)

Angelegt von Janko Mon, 11 Apr 2011 13:16:00 GMT


Subversion auf neue Version updaten (4.4 -> 4.8)

Bei einem Umzug von einem Server auf den anderen, muss man oft mit neueren Versionen der Software leben. ;) Meist möchte man das ja auch, weil sie oft bessere Features bietet. Leider kommt es dabei häufig zu Problemen.

Hier ein paar Links zu einer Lösung für das Problem eines Upgrades von SVN auf eine neuere Version mit Berkeley DB als Backend:

How To Migrate (in englisch)

Leider klappt das mit Ubuntu Version 10.04 nur bedingt für wirklich alte Berkeley DB-Versionen. Meine war 4.4, deshalb musste ich 2 Pakete von Hand nach installieren (nicht über apt möglich, zumindest nicht ohne weiteres).

  1. https://launchpad.net/ubuntu/hardy/i386/libdb4.4/4.4.20-11
  2. https://launchpad.net/ubuntu/hardy/i386/db4.4-util/4.4.20-11

Einfach beide per WGET runterladen und per "sudo dpkg -i xxx" installieren.

Danach wie im How To die Befehle ausführen. (Nur eben nicht db4.6…, sondern db4.8…) ;)

So, das wars schon wieder. Nur ein kurzer Tipp.

 

Angelegt von Janko Thu, 18 Nov 2010 17:26:00 GMT


Performance-Probleme mit Thunderbird 3 / Index für Ordner abschalten

Vor ca. 3 Wochen bekam ich zum ersten mal in Thunderbird 2 eine Meldung angezeigt, daß es eine neue Version gäbe und ich ein automatisches Update machen könne. Da ich schon einige gute Dinge über die neue Version 3.0 gehört hatte, wollte ich das ganze ausprobieren und klickte auf installieren.

Die Installation lief soweit problemlos - mal abgesehen davon, daß 2 sehr wichtige AddOns nicht für 3.0 verfügbar sind. :-((

Bei der Benutzung von Thunderbird 3 war die Oberfläche sehr langsam von Zeit zu Zeit. Vor allem auch im Multi-Tasking-Betrieb mit anderer Software (Office, Firefox, …) war der ganze Rechner sehr langsam und hing sogar ab und an.
Ein Blick in die Task-Liste offenbarte, daß Thunderbird sich fast ständig ca. 30 - 40% meiner CPU gönnte und auch noch hörere Spitzen-Benutzung hatte. Meine erste Reaktion -> "Sch**ss Software!"

Nach etwas Recherche und einem Blick auf "Extras -> Aktivitäten" zeigte mir, daß Thunderbird immer in Hintergrund meine Ordner indizierte, um die globale Suche zu aktivieren. Das Feature kann ganz nützlich sein, ein ewig blockierter Rechner, weil das Ding ca. 100000 Spam-Mails indiziert, ist es weniger! :-(

Also gab es 2 Möglichkeiten:

  1. die globale Suche einfach abschalten! Das wäre das einfachste, aber damit ist ein zentrales Feature deaktiviert.
  2. meine Spam-Ordner von der Suche ausnehmen. Das macht ohnehin Sinn, denn ich will ja gar nicht in meinen Spam-Mails suchen, wenn ich eine wichtige Nachricht suche.

Also sollte es Möglichkeit 2 werden - leider wie immer leichter gesagt, als getan. Aber "google to the rescue!" und zumindest eine Idee davon bekommen, wo ich suchen muss.
Danke an die User mit Insider-Wissen hier:
http://getsatisfaction.com/mozilla_messaging/topics/how_to_exclude_certain_folders_from_indexing

Ok - da hätte ich auch drauf kommen können:

  • Ordner auswählen,
  • rechte Maustaste
  • -> Eigenschaften
  • -> "Nachrichten für globale Suche indizieren" nicht mehr auswählen (also Häkchen raus)

Das wars eigentlich - jetzt wird zumindest der Spam-Ordner nicht mehr indiziert. Trotzdem findet Thunderbird noch ca. 22000 Mails, von denen ich nicht weiß, aus welchem Ordner. :-/ Aber 20000 Mails überlebe ich vielleicht, 120000 eher nicht. ;)

Vielleicht wundert sich ja mal wieder jemand und das allwissende Orakel spuckt dann irgendwo weiter unten diesen Beitrag aus. ;)

Wünsche viel Erfolg beim Nachmachen und danach wieder viel Freude mit dem dann wieder schnellen Rechner!

Angelegt von Janko Sat, 04 Sep 2010 11:45:00 GMT


Statistiken für Plesk (von Hand) aktualisieren

Wenn man einen Server mit Plesk betreibt, sollte der eigentlich die Statistiken der Domains von alleine erstellen. Das läuft als CronJob jede Nacht. Aus irgendwelchen Gründen, hat sich mein Server dazu entschlossen, dieser Aufgabe nicht mehr nachzukommen. Ich muss mich also mal durch die gesammelten CronTabs durchwühlen. :-(
Bis dahin versuche ich ab und zu die Statistiken von Hand neu erstellen zu lassen. Das ganze geht mit folgendem Befehl (leider nur als root):

/usr/local/psa/admin/sbin/statistics

Gefunden hab ich den Tipp hier.

Ich wünsche viel Spaß mit den Statistiken. ;)

Angelegt von Janko Sat, 22 May 2010 10:30:00 GMT


Avira verweigert Update - Fehler in WinInet-Bibliothek

Mal wieder so ein Fehler, der einen verrückt werden lässt. Und am Ende ist man selbst schuld. :-( Aber dazu gleich mehr.

Der Fehler tritt auf, wenn man den Virenscanner Avira updaten will. Dazu ruft man das Update auf oder es wird einem sogar vom Programm selbst empfohlen und wartet. Aber es tut sicht nichts - gar nichts!

Wenn man dann in den Report reinschaut sieht man folgende Fehlermeldung des öfteren:

Innerhalb der WinINet- Bibliothek ist ein Fehler aufgetreten.

Nach langer Suche und dem schlimmen Verdacht, ich könnte mir mal wieder einen Schädling eingefangen haben, wurde ich über Umwege fündig. Dieser Artikel hat mich drauf gebracht:

http://forum.avira.de/wbb/index.php?page=Thread&postID=758994

Es lag an meinen Proxy-Einstellungen! Nein, nicht die in Avira, sondern in denen vom Internet Explorer, die gleichzeitig auch die vom gesamten Windows-System sind! Also schnell unter Systemsteuerung -> Interneteinstellungen -> Verbindungen -> Proxy den Proxy aus- bzw. umgestellt und BINGO - alles läuft wieder!

Nur für den Fall, daß mal wieder jemand das gleiche Problem hat. Erstmal kurz in die Proxy-Konfiguration reinschauen - das spart eine Menge Ärger!

In diesem Sinne bis bald.

Angelegt von Janko Sat, 09 Jan 2010 23:20:00 GMT


Übersetzungen / Sprachdateien in Wordpress

Ich benutze seit einiger Zeit Wordpress als serverseitige Software für Blogs. Dafür gibt es viele schöne Templates, die dafür sorgen, daß der Blog auch nach außen hin ein gutes Bild abgibt. ;)

Leider sind viele dieser Templates nur auf englisch verfügbar. Damit die deutschen Benutzer nicht immer durch englische Textbrocken gestört werden, muss man dieses Templates also leider übersetzen bzw. eine vorhandene Übersetzung daran anpassen.

Die Sprachdateien für Wordpress bestehen meist aus 2 Dateien, in der deutschen Übersetzung:

  • de_DE.po
    • diese Datei ist editierbar, hier stehen die Übersetzungen drin.
  • de_DE.mo
    • diese Datei ist nur maschinen-lesbar und wird aus der ersten Datei compiliert.

Und eben um diesem Compilations-Schritt geht es. Er verwendet Gnu ‘gettext’-utils. Dieses Softwarepaket ist ziemlich umfangreich, aber man braucht daraus soweit ich es bisher sehen kann nur einen einzigen Befehl:

msgfmt -o [output-datei] [input-datei]

Im speziellen Fall der deutschen Dateien also:

msgfmt -o de_DE.mo de_DE.po

Man muss den Befehl jedes mal ausführen, wenn man etwas an der Übersetzung geändert hat.

Soviel erstmal - vielleicht finde ich noch mehr darüber raus, z.B. wo man die Übersetzung für ein Theme genau platzieren muss. ;)

Einstweilen viel Spaß beim Übersetzen!

Angelegt von Janko Thu, 03 Sep 2009 20:17:00 GMT


Umfragen in Joomla und openSEF

Ich betreibe einige kleine Seiten mit dem CMS Joomla (www.joomla.org) und bin davon ziemlich überzeugt. Das Grund-System in natürlich nicht perfekt, deswegen gibt es viele Plug-Ins dafür.

Eins davon, das ich sehr mag, ist openSEF. Damit bekommt jede Seite innerhalb der Joomla-Seite eine "schöne" URL, d.h. zum Beispiel www.domain.de/impressum.html statt www.domain.de/index.php?component=content&…..

Leider spielt dieses Modul nicht gut zusammen mit der Umfrage-Funktion im Joomla-Core. Immer wenn jemand abstimmen möchte, bekommt er nur die Meldung angezeigt, daß die gesuchte Seite nicht existiert. :-(

Zum Glück gibt es wohl einen einfach Patch, den ich hier gefunden habe.

Man ersetzt in der Datei ./modules/mod_poll.php folgende Zeile:

<form name="pollxtd<?php echo $z;?>" method="post" action="<?php echo sefRelToAbs("index.php?option=com_poll$_Itemid"); ?>">

durch diese:

<form name="pollxtd<?php echo $z;?>" method="post" action="index.php?option=com_poll<? echo $_Itemid; ?>">

Und wie durch ein Wunder klappt dann auch wieder alles mit der Abstimmung. ;)

Angelegt von Janko Tue, 21 Apr 2009 17:47:00 GMT


PC Lautsprecher abschalten

Schon mal vor einem piepsenden Rechner gessesen und Dich gefragt, wo dieses nervige Piepen herkommt? Richtig, aus dem eingebauten PC Lautsprecher!

Und wenn man den Rechner mit Linux betreibt und dabei - so wie ich - gerne die sogenannte "Tab-completion" benutzt (Tab drücken, um einen Dateinamen oder ähnliches automatisch zu vervollständigen), dann kann so ein Lautsprecher zu einer wirklichen Nervensäge mutieren! Und das nicht nur für einen selbst, sonder auch für andere.

Deshalb habe ich mich entschlossen, den PC Lautsprecher (auch PC Speaker genannt) abzuschalten. Zuerst dachte ich, ich könne einfach das Kabel rausziehen, mit dem der Lautsprecher am Mainboard angeschlossen ist. Dann wäre schlagartig Ruhe gewesen.
Aber leider stellt sich raus, daß mein Mainboard das Ding direkt auf der Platine aufgelötet hat. Und obwohl ich mir sicher bin, daß dieses Teil der Lautsprecher ist, traue ich mich nicht, ihn abzureißen, weil ich damit das Mainboard beschädigen könnte. Dann wäre es zwar auch leise, aber etwas dauerhafter, als ich mir das vorstelle.

Also blieb mir nur die Möglichkeit das Ding im Betriebssystem (in diesem Fall Debian Linux) abzustellen. Nach kurzer Google-Suche bin ich auf diesen kleinen Beitrag gestoßen:
http://littlesvr.ca/linux-stuff/articles/nobeep/nobeep.php

Im Prinzip muss man nur das entsprechende Kernel-Modul per "rmmod" deaktivieren. Das Modul heißt "pcspkr". Also muss man einfach folgenden Befehl eingeben:

# rmmod pcspkr

Bei mir funktioniert es soweit. Um das ganze auch nach einem Neustart des Rechners noch so zu haben, muss man entweder den Befehl in ein Startup-Script einbauen oder die Modul-Liste unte /etc/modules anpassen.

In diesem Sinne: genieße die Ruhe!

Angelegt von Janko Thu, 12 Feb 2009 15:55:00 GMT


Subversion 1.5 - endlich ;)

Seitdem ich davon gehört habe, daß man mit der Version 1.5 von Subversion (subversion.tigris.org) eine bessere Verwaltung für das Zusammenführen von Branches (auch mergen genannt -> siehe Beitrag "branches und merge in Subversion") versuche ich, meinen Server auf diese Version upzudaten.

Leider - wie immer - nicht ganz trivial.
Es gibt für Debian (zumindest für die Anhänger des stabilen Zweigs, wie ich) keine Subversion 1.5 Pakete. Das heißt, es bleibt mal wieder nur, die ganze Sache selbst zu compilen. Frühere Versuche, einfach die Quellen von 1.5.2 zu compilen, habe ich nach ein paar Versuchen aufgegeben.

Jetzt habe ich aber noch mal etwas Zeit investiert und herausgefunden, daß es ein Paket mit Dependencies direkt von den Jungs von Tigris zu Subversion dazu gibt. Das macht es viel einfacher. Ich habe also die Version 1.5.4 runtergeladen nebst dem subversion-deps Paket und es kompiliert. Zu meiner großen Überraschung ließ sich das ganze mit den Befehlen

$ tar xzvf subversion-1.x.x.tar.gz
$ tar xzvf subversion-deps-1.x.x.tar.gz
$ cd subversion-1.x.x
$ ./configure
$ make
$ make install

einfach compilen und installieren. Dann fehlte mir noch die Unterstützung für das Berkeley DB Datenbank-Format, daß ich bei meinem Server verwende. Also habe ich die entsprechenden Quellen für Berkeley-DB 4.x von Oracle (http://www.oracle.com/technology/software/products/berkeley-db/index.html) runtergeladen, übersetzt und installiert.

Danach die Befehle von oben ab ./configure nochmal wiederholt und alles war in Butter.

Um meine "alten" Subversion-Repositories benutzen zu können mit der neuen Version, war ein kurzes

svnadmin recover [repository-path]

nötig. Danach funktionierte es einwandfrei.

Leider habe ich es noch nicht geschafft, die merge-Funktionen richtig zu testen. Aber das werde ich mit Sicherheit bald tun. Bis dahin viel Glück an alle, die ähnliches vorhaben. Die komplette Anleitung findet man unter http://svn.collab.net/repos/svn/trunk/INSTALL.

Angelegt von Janko Wed, 29 Oct 2008 11:07:00 GMT


Versionen der verwendeten GEMs herausfinden (in Rails)

Ich habe leider schon wieder ein paar Probleme mit RedCloth. Ich habe, wie in einem früheren Artikel hier beschrieben, das GEM von RedCloth ausgepackt und eingebunden, damit ich sicherstellen kann, daß ich überall die gleiche Version (3.0.3) bekomme. Denn die neuere Version 3.0.4 hat ein ganz seltsames Verhalten, daß man fast als Bug bezeichnen kann.

Wie auch immer, leider hat mich beim Start meines Projekts, eine Fehlermeldung in Phusion Passenger erwartet, wo ich mein Projekt erwartet hatte.

Im Prozess des Debuggens (obwohl ich meines Wissens nichts verändert habe) kam öfter die Frage auf, welche Version von RedCloth denn jetzt eigentlich verwendet wird momentan.

Herausfinden kann man das in der Konsole mit folgendem Befehl:

RedCloth::VERSION

Vielleicht braucht das ja mal jemand. Im Prinzip sollte das für alle GEMs funktionieren, die ihre Versions-Nummer in der Hauptklasse im Feld VERSION speichern. Ich hoffe, daß das alle sind, die ich mal auf solche Art untersuchen will.

PS: Die Version von Rails, die gerade verwendet wird bekommt man mit:

Rails::VERSION::STRING

 

Angelegt von Janko Sat, 16 Aug 2008 17:14:00 GMT


branches und merge in Subversion

Ich benutze Subversion (oft auch "svn" genannt, weil das Kommando in der Konsole so heißt) schon seit vielen Jahren. Ich hab damals in der iX davon gelesen und bin seit Version 1.0 dabei.
Trotzdem muss ich zugeben, daß ich bis gestern nicht so wirklich wußte, wie und warum man überhaupt branches macht.

Ein Branch in Subversion ist im Prinzip eine Kopie des Programms (eigentlich Quellcodes), die man an einem gewissen Punkt erzeugt, wenn man vorhat größere Änderungen daran zu machen. Denn man geht davon aus, daß im Zuge dieses Prozesses viele Dateien verändert werden müssen und es länger dauert bis man wieder eine stabile Version bekommt. Damit man trotzdem in den Genuss der Versionsverwaltung kommt, macht man eine neue Branch auf.

Wie gesagt, in Subversion ist eine Branch im Prinzip erstmal nur eine Kopie, die man anlegt. Also kopiert man einen Teil des Subversion-Baums an eine geeignete Stelle:

svn copy
svn://svn.domain.de/projekt1/hauptversion svn://svn.domain.de/projekt1/branch1

Ja, richtig gesehen, mit diesem Befehl braucht man nicht einmal eine lokale Kopie ausgecheckt haben. Man kann direkt auf dem Subversion-Repository arbeiten und dann später die Branch auschecken mit

svn checkout svn://svn.domain.de/projetk1/branch1

Das schöne an dieser Lösung ist, daß man in Ruhe an der neuen Version oder größeren Veränderung arbeiten kann, während man noch die alte stabile Version verfügbar hat und daran auch noch z.B. Bugfixes machen kann. Wenn man also während der Arbeit an der Branch einen Fehler findet, den man sofort auch in der stabilen Version ändern will, checkt man die stabile Version aus und ändert das. So hat man die stabile Version verbessert (im Zweifel sicherer und benutzbarer gemacht) ohne daß man gleich alle Änderungen an der Branch fertig haben muss.

Im Prinzip ist die Idee dahinter, daß man hinterher die Änderungen an der Branch und der stabilen Hauptversion "mergen" kann. Also so wie Subversion normalerweise die Änderungen im Quelltext bei einer neuen Revision einfügt und dabei versucht, verschiedene Änderungen an der gleichen Datei unter einen Hut zu kriegen. Das wäre natürlich der Idealfall. Man macht eine Menge Änderungen in der Branch und ein paar Bugfixes in der Hauptversion und hinterher gibt man einen Befehl ein und hat auf einen Schlag alle Änderungen aus beiden Versionen zusammen.

Das wäre wirklich ziemlich cool. Leider sieht die Wirklichkeit im Moment noch etwas anders aus. Ich habe das gestern mal versucht und musste leider feststellen, daß bei Änderungen an der gleichen Datei in der Branch und der Hauptversion (oft als "trunk" bezeichnet [kurzer Exkurs: trunk heißt Stamm, ist also die Hauptversion, während branch Ast heißt und demnach vom Stamm abgeht]) immer zu einem Konflikt führt. In meinem Fall waren das 5 Dateien. Ärgerlich dabei ist vor allem, daß die Änderungen sich auf 1 - 2 Zeilen beschränkten, die auch noch an ganz verschiedenen Stellen in der Datei standen. Normalerweise hätte Subversion die Änderungen einfach zusammengefügt und alles wäre grün gewesen.

Soweit ich das bisher mitbekommen habe, unterstützt die neue Version 1.5 von Subversion eine etwas bessere Form des "mergens". Dabei werden dann noch Meta-Informationen zu den Dateien gespeichert, z.B. ob eine Datei schon mit einer anderen Version aus einem Branch zusammen-gemerged wurde oder nicht. Wie schon gesagt, wenn das wirklich funktioniert wäre das super und ich sofort noch mehr Fan von Subversion als bisher schon.

Details zum Nachlesen findet man hier: Subversion Book (allerdings noch zu Version 1.4)
Die neue Version von Subversion (1.5) gibt’s auf der Herstellerseite - natürlich kostenlos. Es gibt auch noch eine Profi-Version bei CollabNet, dafür muss man sich allerdings registrieren.

PS: Eine alternative zu Subversion ist GIT, daß aus dem Ruby und Ruby on Rails Umfeld stammt und dessen Server natürlich mit Ruby on Rails läuft. GIT hat einige Features, die Subversion (noch) nicht hat und wird immer beliebter. Eine gute erste Anlaufstelle dafür ist GitHub.

Angelegt von Janko Fri, 25 Jul 2008 10:52:00 GMT


Windows XP (sp2) auf eine SATA Festplatte umziehen/migrieren

Ja, ich gebe zu: Ich hatte mir das alles ganz einfach vorgestellt.
Nachdem die alte IDE-Festplatte die Grätsche gemacht hat und das Mainboard (ASUS A7V600) einen SATA-Controller onboard hat, habe ich einfach eine neue Samsung SATA-2 Festplatte mit 750GB besorgt. Ich hab also die Platte angeschlossen und den Rechner gestartet. Es tat sich nichts - der Controller meldete immer, es sei keine Platte vorhanden. Auch nachdem ich die Platte auf den Modus mit 150 MB/s gejumpert hatte, war keine Besserung in Sicht.

Dann folgten einige Versuche, es doch noch zum Laufen zu bekommen - leider vergebens. So hat weder ein BIOS-Update noch ein Update des SATA-Controller-ROMs etwas geholfen. Die Situation blieb unverändert. Im Übrigen habe ich natürlich vorher die SATA-Platte mittels USB-Adapter an einen anderen Rechner angeschlossen um auszuschließen, daß die neue Platte defekt ist und um die Betriebsysteme von einer anderen Platte zu spiegeln.

Meine - zugegeben etwas pragmatische - Lösung bestand darin einen SATA-Controller für einen PCI-Anschluss zu besorgen. Der günstigste, den ich auf die schnelle bekommen habe, ist der Adaptec AAR-1210SA (ca. 40 Euro). Also wieder Rechner auf, den Controller eingebaut und die SATA-Platte direkt an den neuen Controller angeschlossen.
Und siehe da:

Die Platte wurde auf Anhieb gefunden. Auch der Bootloader GRUB wurde direkt ausgeführt. Leider endete die Erfolgsstory erst einmal hier.
Denn die einzelnen Betriebssysteme (Windows XP und Ubuntu 8.04) fuhren nicht hoch. Wenn ich Windows ausgewählt habe, machte die Kiste direkt einen Reboot. Bei Linux landete ich wenigstens im Boot-Image. Wie sich herausstellte, war Ubuntu eigentlich völlig zufrieden mit der neuen Platte, nur war im GRUB die Root-Partition nicht mit /dev/hd** angegeben sondern mit UUID=…
Eine kleine Änderung auf die richtige Partition brachte sofort Besserung (auch wenn mich das ganze ca. 1 1/2 h gekostet hat)

Aber zurück zum eigentlichen Problem: Windows wollte ums Verrecken nicht booten.

Im Nachhinein betrachtet gab es im wesentlichen 2 Probleme:

  1. Windows hat keinen Treiber für den SATA-Controller und kann deshalb die Platte überhaupt nicht finden und ansprechen.
  2. Während der Installation dieser Treiber weist Windows der Platte einen Laufwerksbuchstaben zu und aus mir nicht bekannten Gründen führt das dazu, daß es nicht von der SATA-Platte booten kann, nachdem das Windows darauf gespiegelt wurde.

Diese beiden Probleme mussten also gelöst werden. Das erste konnte ich mit einem Treiber erschlagen, der mit dem Controller geliefert wurde. Also eine alte IDE-Platte mit dem Windows drauf in das System gehängt, davon gebootet und nachdem Windows den neuen Controller gefunden hatte, die Treiber installiert. An dieser Stelle dachte ich, ich hätte es geschafft. Dem war leider nicht so, denn das zweite Problem tauchte dann sofort auf.

Die Lösung für das zweite Problem bestand darin, die Laufwerksbuchstaben von Hand zu ändern. Dazu muss man in die Registry von Windows rein (Start -> Ausführen -> regedit) und dort den Ordner HKEY_LOCAL_MASCHINE -> SYSTEM -> MountedDevices suchen. Dort finden sich die Einträge für Laufwerke. Ich habe also den Inhalt von Laufwerk E (das war in meinem Fall die Systempartition auf der SATA-Platte) kopiert und in den Eintrag für Laufwerk C reinkopiert.
An dieser Stelle kann ich nur empfehlen etwaige andere Laufwerke gleich mit umzubennen, denn sonst funktionieren manchen Anwendungen nicht.

Jetzt bootet der Rechner auch direkt von der SATA-Platte und startet Windows XP Service Pack 2 ohne Probleme. Leider ist die Performance nicht viel besser als bei der IDE-Platte, aber damit kann ich leben. ;)

Eine Anmerkung noch zu Programmen, die eine Aktivierung brauchen (Microsoft Office, iTunes, Adobe Photoshop, Adobe Creative Suite etc). Ich muss alle diese Programme jetzt nochmal neu aktivieren, denn irgendwo während dieser ganzen Aktion ist wohl was verändert worden, daß die Software annehmen lässt, sich befände sich jetzt auf einer anderen Hardware. Ok, die Festplatte ist ja auch wirklich neu. ;) Warum Windows da mitgemacht hat und nicht auch neu aktiviert werden will, weiß ich nicht.

Ich hoffe, daß dies irgendwem mal eine Hilfe sein kann, denn ich habe mir über Google und Co einen Wolf gesucht auf der Suche nach einer möglichen Lösung.
In diesem Sinne: Viel Glück allen, die ähnliches versuchen! ;)

Gefunden habe ich die Lösung hier:
http://newsarchiv.tugraz.at/browse/tu-graz.betriebssysteme.windows/msg02721.html

Vielen Dank dafür an Markus, der wohl an der TU Graz studiert.

Angelegt von Janko Sun, 20 Jul 2008 16:54:00 GMT


RedCloth line breaks, oder: "warum fehlt der Zeilenumbruch?"

Wieder mal ein Problem an einer Stelle, wo ich keins erwartet habe. Ich habe für ein Projekt das Gem RedCloth benutzt, was dafür da ist, einen Text nach gegebenen Regeln in schönes HTML zu verwandeln, das dann auch gut aussieht. Ich hatte also eine Stelle wie:

Das hier ist
ein Text.

Er hat große und
kleine Absätze.

Und genauso wollte ich den Text auch auf der Seite dargestellt haben. Nach einigem Probieren, hatte ich zwei Möglichkeiten:

1.

Das hier ist ein Text.

Er hat große und kleine Absätze.

oder 

2.

Das hier ist
ein Text.
Er hat große und
kleine Absätze.

Wie man sieht, beides nicht das, was ich wollte. ;)

Wie sich herausstellt ist das ein Problem mit der neuesten Version von RedCloth 3.0.4. Mir war das nicht aufgefallen, weil auf meiner Entwicklungs-Maschine noch eine alte Version von RedCloth drauf war.

Na ja, die Lösung ist relativ einfach:

Man muss einfach wieder die etwas ältere Version 3.0.3 des RedCloth-Gems installieren:

gem uninstall RedCloth --version "3.0.4" 
gem install RedCloth --version "3.0.3"

Dann geht man in des Verzeichnis des Projekts und führt folgendes aus:

cd vendor

gem unpack RedCloth

Dadurch wird das aktuell installiert RedCloth-Gem entpackt und im Projekt in dieser Version gespeichert. Damit kann man RedCloth in dieser Version benutzen, egal welche Verison auf dem System installiert ist, wo die Applikation läuft. Das allerdings nur, wenn man noch folgende Zeile in die config/environment.rb einfügt:

require "#{File.expand_path(RAILS_ROOT)}/vendor/RedCloth-3.0.3/lib/redcloth.rb"

Hierdurch wird die richtige Version von RedCloth beim Starten der Applikation geladen und man kann fröhlich auch große Texte mit großen und kleinen Absätzen verwenden.

Gefunden habe ich die Lösung bei Neeraj.
via: http://www.neeraj.name/273/line-break-issue-with-redcloth

Vielleicht findet ja jemand diesen Artikel und freut sich über eine - zugegeben - pragmatische, aber schnelle Lösung. Ich weiß leider nicht, ob das Verhalten von RedCloth als Bug gewertet werden kann oder beabsichtigt ist. Im ersten Fall kann man ja hoffen, daß mit der nächsten Version auch solche Tricks nicht mehr nötig sein werden.

In diesem Sinne, viel Spaß mit Euren Applikationen und RedCloth!

Angelegt von Janko Wed, 02 Apr 2008 22:26:00 GMT


die Technik und Ihre Tücken

Ja, wie das immer so ist: Man freut sich, daß die Technik anfangs das tut was sie soll, aber wenn man sich dann mal drauf verlässt, tut sie meist genau das Gegenteil. Ich habe in den vergangenen Tagen (und eigentlich auch Wochen) versucht, diesen Blog per Mongrel-Cluster ins Netz zu bringen. Wenn ich das ganze von Hand gestartet habe, tat das Cluster auch wofür es da ist: Es lieferte brav die Seiten aus. Und die Performance war ganz annehmbar fand ich. Gut, bisher hatte ich nur die FastCGI-Variante zum Vergleich, die immer noch den großen Nachteil hat, daß man nach dem aufruf der Adresse eine halbe Ewigkeit warten muss, bis man die Startseite zu gesicht bekommt. Danach geht dann alles schnell wie der Wind. ;) Nur glaube ich, daß viele Benutzer erwarten, die Startseite schnell zu sehen und nicht lange warten möchten. Und vielleicht die Wartezeit am Anfang sie schon etwas abschreckt und sie genervt auf etwas anderes klicken.

Nun ja, jetzt habe ich es zum ersten mal hinbekommen, daß mein Mongrel-Cluster direkt beim Booten gestartet wird.

Ich hoffe stark, daß das so bleibt.

Update: Ich habe vor kurzem ein kurzes Vorankündigungs-Video zu mod_rails gesehen. Das ist ein Modul für den Apache-Webserver, mit dem man Rails-Anwendungen einfach einbinden kann. Wenn das wirklich so einfach funktioniert wie versprochen, dann wird das Deployment einer Rails-Anwendung demnächst wirklich so einfach, wie es mit PHP schon seit Jahren ist. Und wenn man erhlich ist, muss man sagen, daß man sich ganz schön daran gewöhnt hat, oder?

Angelegt von Janko Thu, 20 Mar 2008 13:07:00 GMT


aller Anfang ist schwer

Ganz getreu diesem Motto habe ich mir die Installation meines Blogs auch nicht ganz einfach gemacht. Es hat mich schon einige Stunden gekostet, die Technik hinter den Kulissen einzurichten, von den Tagen, die ich mit dem Entwurf und HTML-Programmierung verbracht habe, gar nicht zu reden.

Dieses Blog läuft mit einer Typo-Engine (typosphere.org) in der Version 5.0.3. So gut wie ich die Software bisher finde, so anspruchsvoll ist sie allerdings auch, was den Server angeht, auf der sie laufen soll. ;) Das schwierigste dabei war Ruby in der Version >= 1.8.6. Leider gibt es dafür keine vorkompilierten Pakete, die ich in meinem Setup hätte verwenden können. Also blieb nur die gute alte Variante: Source-Code besorgen, kompilieren und installieren. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich brauche ein Setup bei dem 2 verschiedene Versionen von Ruby nebeneinnander laufen. Ich sage mal: Es war nicht ganz so einfach! Aber dazu vielleicht später mal mehr.

Im Moment läuft alles… toi toi! Vielleicht auch noch…

Ich bin zuversichtlich und freue mich drauf, hier an dieser Stelle in Zukunft zu einigen Themen rund um die Sachen zu schreiben, mit denen ich am liebsten meine Zeit verbringe.

In diesem Sinne hoffentlich bis bald.

Angelegt von Janko Tue, 26 Feb 2008 21:39:00 GMT